Donnerstag, 10. November 2016

[HAARBANDE] Lange Haare beim Sport

 
Hallo ihr Lieben!
Zum Monat November auch mal wieder was Neues von mir im Rahmen der Haarbande (durch die Ausbildung mangelt es ja derzeit arg an Zeit fürs Bloggen). Unser Thema soll heute "Lange Haare beim Sport" sein.
Als Langhaar stellt sich einem schon irgendwann die Frage, wie man seine Haare am besten bei sportlichen Aktivitäten verpackt, damit sie einem nicht ständig im Gesicht hängen, sonstwie im Weg sind bzw. dabei auch keinen Schaden nehmen. Bin jetzt nicht der Übersportie, aber ich konnte zumindest bei meinen beiden Lieblingssportarten (Yoga und Schwimmen) schon Erfahrungen sammeln, wie man dafür die Haare am besten verpackt. 

Haare beim Yoga

Beim Yoga ist es mir persönlich wichtig eine Frisur zu haben, die zum einen die Haare gut aus dem Weg schafft als auch bei den einzelnen Übungen nicht groß behindert. Am Anfang meiner "Yogakarriere" hatte ich meine Haare oft im Lazy Wrap Bun, was sich auf Dauer aber bei Übungen wie dem Pflug als sehr unbequem erwies. Danach dachte ich "gut, mache ich dann einfach einen Flechtzopf wie Franzose oder Holländer". Das war dann aber auch nicht ganz optimal, weil mir dann spätestens beim Sonnengruß der Zopf ständig im Gesicht hin. Was also nun tun? Ein Kompromiss war vonnöten. So habe ich mich mittlerweile dafür entschieden beide Frisuren zu kombinieren. Während des Yoga ist es schnell gemacht einen Flechtzopf mal eben mit einem Haarstab zum LWB zu dutten. So wechsel ich mittlerweile mehrmals zwischendurch die Frisur - ein Acrylhaarstab lieg (wenn er nicht gerade eh im Haar steckt) immer neben meiner Matte und wartet auf seinen Einsatz. In der Anfangsentspannung darf es noch der Flechtzopf sein, aber spätestens beim Sonnengruß wird zum ersten Mal hochgesteckt.


Haare beim Schwimmen

Beim Schwimmen sind Haare schon ein etwas heikleres Thema als beim Yoga, weil man hier natürlich auch gerne vermeiden würde, dass die Haare möglichst wenig Chlor abbekommen. Zu Beginn meiner Haarzüchterzeit habe ich mir immer einen hohen Flechtdutt gemacht und bin so ins Schwimmbad, wo ich danach unter der Dusche die Haare auseinandergefriemelt und mit Shampoo gewaschen habe. Muss dabei gestehen, dass ich vom Schwimmstil her nicht der große Stilist bin und deshalb das betreibe, was gerne als "Hausfrauen-Brustschwimmen" bezeichnet wird - Kopf möglichst weit aus dem Wasser :D -, weshalb der Flechtdutt eine ganze Weile auch gegen das Chlor gut war. Mittlerweile bin ich aber auf den Trichter mit der Badekappe gekommen. Selbst meine langen Haare lassen sich - zuvor zum Engländer oder Franzosen geflochten - gut unter den klassischen Onesize-Silikonbadekappen verstauen. Das wichtige beim Verstauen der Haare ist dabei die Kappe von der Stirn ausgehend erstmal grob aufzusetzen und dann vom Nacken aus die Haare unter die Kappe zu stopfen. Da ich momentan meist mit Seife wasche, war ich länger schon nicht mehr Schwimmen. Werde wohl für die nächsten Male den Kompromiss derart eingehen, dass ich fürs Schwimmen und das anschließende Haare waschen NK-Shampoo einpacke, um direkt im Schwimmbad waschen zu können.


(Fotos editiert mit NoCrop)

Auf den Bildern bitte nicht wundern, dass alles etwas zerrupft aussieht, aber der Holländer war schon gute sechs Stunden alt :D.

Wie sieht's bei euch so mit Frisuren beim Sport aus? Was treibt ihr so an Sport und wie verpackt ihr eure Haare dabei?

Ankündigung:

Die Haarbande möchte euch als Leser etwas in unser Projekt integrieren, indem ihr Ideen und Wünsche äußern dürft, worüber wir demnächst (voraussichtlich im Januar) bloggen sollen. Kommentiert fleißig auf dem zugehörigen Post auf dem Haarbandeblog (Link unter dieser Ankündigung). Sollte euer Wunsch schon genannt worden sein, dann kommentiert bitte trotzdem nochmal, damit wir sehen, was am meisten von euch gewünscht ist.
Im Dezember geht es bei der Haarbande um Festtagsfrisuren. Ich weiß noch nicht genau, ob ich da wieder mit von der Partie sein werde. Hängt einfach auch daran, ob ich genügend Zeit dafür finden werde.

Samstag, 10. September 2016

[HAARBANDE] Haare trocknen


Hallo ihr Lieben!

Wie schon angekündigt, soll es in diesem Haarbande Post über das Thema "Haare trocknen" gehen. Das Ganze klingt vielleicht auf den ersten Blick nicht so spektakulär, aber wenn man wie ich schon einige Zeit mit dem Züchten der Haare verbracht hat, wird es doch immer wieder Thema.
Zu Kindertagen und als Jugendliche ging der Griff nach dem Haare waschen meist zum Föhn. Lufttrocknen ließ ich meine Haare nur, als sie sehr kurz (Kinn- bis Schulterlänge) waren. Sonst dauerte es mir damals einfach zu lange bis sie trocken waren - hatte schon immer recht dickes Haar. Als ich begann mich mit Haarpflege genauer auseinanderzusetzen und die Haare wachsen lassen zu wollen, änderte sich das Ganze etwas. Damals - vor fast sieben Jahren - wollte ich bei damals nicht mal brustlangen Haaren meine Naturwellen mehr definieren und fing an einige Elemente der Curly-Girl-Methode in meine Haarpflege zu integrieren. Neben der Conditonerwäsche begann ich deshalb meine Haare zu ploppen - also sie nach der Wäsche kopfüber unter sorgfältigem Einfalten meiner Wellen in ein T-Shirt einzupacken und sie dann zu einem großen Stück trocknen zu lassen (der Rest dann hängend normal an der Luft). In dieser Zeit etablierte sich bei mir das Lufttrocknen. Selbst im kalten Winter wurde es für mich normal meine Haare ohne Hilfe des Föhns trocknen zu lassen. Der Föhn war zu der Zeit aber noch nicht vollständig aus meinem Bad verbannt. Wann immer es schnell gehen musste oder auch wenn meine Haare frisch gefärbt waren, griff ich zum Föhn. Aber es wurde über die Jahre immer weniger. Irgendwann hatte ich dann das Schlüsselerlebnis, dass ich nach langer Zeit der Föhnabstinenz wieder mal zum Föhn griff und meine Haare davon einfach nur trocken, strohig und klettig wurden. Damit wurde es zur beschlossenen Sache meine Haare nie wieder mit dem Föhn zu trocknen und mittlerweile gibt es nicht mal mehr einen Föhn in meinem Haushalt.

Wenn ich meine Haare lufttrockne, geht dem Ganzen schon eine gewisse Zeit im Handtuch voraus. Solange wie die Haare noch tropfnass sind, bleiben sie im Handtuch verstaut. Danach trage ich sie offen und lasse sie lustig vor sich hintrocknen (zumindest wenn es am Wochenende ist). Wenn das Wetter draußen schön ist, nutze ich auch die Möglichkeit das Trocknen durch einen Spaziergang im Freien zu beschleunigen. Wenn ich die Haare unter der Woche abends waschen muss, beiße ich in den sauren Apfel und muss mit nassen Haaren ins Bett (ja ich weiß, dass es eigentlich nicht besonders schonend ist, aber manchmal geht es nicht anders). Dabei wickle ich die Haare locker in ein großes Handtuch und gehe so ins Bett. Morgens sind die Haare dann meistens noch nicht wirklich trocken, so dass sie dann tagsüber im Dutt weitertrocknen. In dem Fall sind sie meistens dann etwas zerzauster, wenn sie aus dem Dutt kommen, aber nach einmal ordentlich kämmen, ist alles wieder im Lot.

Jetzt nochmal ein paar Fotos - einmal komplett frei luftgetrocknet, einmal zerzaust und ungekämmt aus dem Dutt - nachdem ich abends waschen musste und sie im Dutt weitergetrocknet sind.


Im nächsten Haarbande Post wird es um "Low Budget"-Haarpflege gehen, wobei ihr wahrscheinlich aufgrund von Zeitnot da auf mich verzichten müsst.

Euch allen noch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 10. August 2016

[HAARBANDE] Favourite Four - ohne geht's nicht!


Hallo ihr Lieben!

Heute verschlägt es die Haarbande auf eine einsame Insel und damit stellt sich die Frage, was die vier wichtigsten Haartools sind, auf die man auch dort nicht verzichten will.
Für mich habe ich diese Favourite Four so eingeteilt, dass ich euch jeweils meinen Favoriten aus den Bereichen "Bürsten/Kämme", "Haarpflege ", "Haarschmuck klein" und "Haarschmuck groß" vorstellen werde. Dabei ist meine Einteilung nicht so gedacht, dass ich auf einer einsamen Insel haartechnisch nur mit diesen Dingen überleben könnte, sondern dass es einfach die vier wichtigsten Dinge wären, die auf jeden Fall mit müssen. Produkte zur Haarreinigung habe ich nämlich mal ganz außenvor gelassen.

"Bürsten/Kämme"

Nach vielem Rumexperimentieren mit verschiedenen Bürsten wie Holzpaddlebrush und sämtlichen Tangle Teezer Varianten komme ich immer wieder zurück zum Holzkamm von The Body Shop. Ein einfacher grobzinkiger Holzkamm, der mich jetzt schon meine gesamte Haarzüchterzeit hindurch begleitet. Natürlich musste ich ihn zwischendurch mal durch ein neues Modell ersetzen, aber angesichts des kleinen Preises (3-4€ - im Outlet kostet er sogar keine 2€) war das mehr als zu verschmerzen. Natürlich erfordert ein Kamm ein ganz anderes Kämmverhalten als eine Bürste. Über Knoten drüber bürsten ist hier nicht. Wenn ich einen Knoten entdecke, wird dieser sofort mit den Fingern aufgedröselt und erst dann geht es mit dem Kamm weiter. Das ist für mich - abgesehen natürlich vom Kämmen nur mit den Fingern - die schonenste Variante, die Haare zu entwirren.


"Haarpflege"

Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich die Alterra Granatapfel Kur schon nachgekauft habe :D. Ein Produkt, das mich einfach zu 100% überzeugt und aus meiner Haarpflege wirklich nicht mehr wegzudenken ist. Die Kur versorgt die Haare mit Feuchtigkeit ohne sie schwer und platt zu machen. Ich habe immer davon ein paar Tuben in Reserve und derzeit sogar mehr als 5, da unser Rossmann am Umbauen ist :D. Mit 2,49€ ist die Haarkur preislich auch echt in Ordnung, wobei ich aber gestehen muss, dass eine Tube bei mir max. 3 Anwendungen reicht, da ich schon sehr großzügig damit verfahre. Selbst jetzt, wo ich wieder mit Haarseife wasche, kommt sie alle paar Wäschen mal zum Einsatz, um mein Haar nochmal richtig intensiv zu pflegen.


"Haarschmuck klein"

Diese Entdeckung ist mittlerweile schon über sechs Jahre her, als ich bei Schlecker auf komisch anmutende eingedrehte Haarnadeln gestoßen bin - sogenannte Hairscroos oder auch Spin Pins genannt. Sie stellten sich für mich als die Offenbarung schlechthin heraus. Mit Bobby Pins und U-Nadeln bin ich in der Vergangenheit nicht glücklich geworden, weil mein Haar sie nach kurzer Zeit einfach wieder ausgespuckt hat. Spin Pins dagegen halten fast bombenfest - manchmal drehen sie sich wohl auch leicht wieder raus, aber das hält sich in Grenzen - und vor allem benötigt ein stabiler Dutt nie mehr als sechs Stück davon. Mittlerweile sind sie sogar bei dm im Dreier-Pack zu erhalten, wobei ich aber gestehen muss, dass sich meine alten von Schlecker etwas bevorzuge, das sie härter und enger gewunden sind (hält bei meinen dicken Haaren stabiler, da sie sich nicht verbiegen). Auf dem Bild könnt ihr schön sehen, was ich meine (links das weiter gewundene und weichere Exemplar von dm, rechts die Variante von Schlecker - die schon etwas mitgenommen aussieht :D). Wie schon im Tutorial zum Cinnamon Bun erwähnt, trage ich diesen mit Spin Pins auch nachts.



"Haarschmuck groß"

Diese Kategorie bereitete mir die größten Schwierigkeiten, da ich mittlerweile einiges an Haarschmuck besitze und Wert schätzen gelernt habe. Aber es gibt eine Art Haarschmuck, der alles andere irgendwie dann doch in den Schatten stellt. Und das sind Flexi8. Da es sie in den unterschiedlichsten Größen gibt (von Mini bis Mega), eignen sie sich für die verschiedensten Haardicken und -längen. Ich trage meist Megas im LWB oder ähnlichen Dutts. Für die Arbeit sind sie für mich genial. Es sticht nichts aus dem Dutt raus und der Dutt ist absolut stabil für den ganzen Arbeitstag. Die S-Flexis sind für mich die Klassiker für einfache Half-Ups - gerade wenn die Haare noch leicht nass sind, können sie wunderbar im Half-Up und mit einer Flexi verziert fertig trocknen (die Flexis vertragen leicht feuchte Haare und fangen auch dann nicht an zu rosten ;)).


Der nächste Haarbande Post wird sich um das Thema "Haare trocknen" drehen. Klingt vielleicht im ersten Moment nicht so spektakulär, aber da ich nun fast sieben Jahren Haarzüchterei so einiges ausprobiert habe, habe ich da einiges in der Hinterhand ;).

Euch allen noch eine schöne Woche und wer grad Urlaub hat noch einen schönen Urlaub!


Samstag, 6. August 2016

[Seifentest] Deluxe von Bonsai Seifen

Hallo ihr Lieben!

Da ich momentan wieder mal das Waschen mit Seife begonnen habe, möchte ich euch einige der verwendeten Seifen vorstellen. 

Ausgangsvoraussetzungen:

- Haar: Mitte Oberschenkel mit 30cm "Färbeleichen" und einer trockenen Kopfhaut, die bei mangelnder Pflege sehr schnell zu Jucken und Schuppen neigt.
- Seife: Deluxe von Bonsai Seifen (INCIs: Aprikosenkernöl, Babassuöl, Färberdistelöl, Sheabutter, Zitronensäure, Kosmetikpigment, Aqua, Sodium Hydroxide) mit einer Überfettung von 18%
- Wasserhärte: 23,5°dH


Wie wurde gewaschen?

Über Kopf über der Badewanne, wobei die Haare mit Leitungswasser ordentlich nass gemacht wurden. Die Seife wurde in eine Wasserschale gelegt und dann mit dem Wasser aus der Schale immer wieder aufgeschäumt. Mit Seife eingeschäumt wurde vom Ansatz bis ca. Schulterlänge - durch die Längen wurde der Schaum nur mit dem Fingern durchgezogen. Nach dem Aufschäumen wurde alles mit Leitungswasser ausgespült und eine saure Rinse (4 EL Apfelessig auf 1L Wasser) durch Eintauchen der Haare in die Rinseschüssel ins Haar gegeben, welche danach mit Leitungswasser wieder ausgespült wurde. Die Haare trockneten danach an der Luft.

Verhalten der Seife bei der Wäsche:

Sie schäumte trotz hartem Wasser sehr gut und produzierte einen weichen geschmeidigen Schaum, der sich im Haar durch Wasserzugabe auch immer wieder gut aufschäumen ließ.

Resultat:

Weiches geschmeidiges Haar, das sich auch sehr gut kämmen lässt (auf dem Bild sind die Haare nur etwas vom Winde verweht :D). Anhand des Verhaltens der Kopfhaut in den nächsten Tagen lässt sich abschätzen, ob die Öl-Kombi bzw. Überfettung passend für die Haare war (wenn es zu wenig Überfettung ist, dann gibt es vermehrten Juckreiz und Schuppen).

Ich bin erstmal sehr begeistert von dieser Seife :D!

Euch allen ein schönes Wochenende!


Samstag, 16. Juli 2016

Frisurentutorial: Cinnamon Bun

Hallo ihr Lieben!

Neben meinem Lazy Wrap Bun Tutorial, das ich vor geraumer Zeit hier auf dem Blog vorgestellt habe, hatte ich auch noch ein Video zu einer weiteren meiner Standardalltagsfrisuren - dem Cinnemon Bun - erstellt. Dieses Video, das auch schon seit einer ganzen Weile bei YT online steht, möchte ich euch heute auch nochmal auf dem Blog vorstellen. Im Video werdet ihr sehen, dass ich ihn oftmals mit einem normalen Pferdeschwanz als Basis mache, um das Abrutschen den Dutts über den Tag hinweg zu verhindern. Nachts ist er in der Fassung ohne Zopfbasis meine absolute Lieblingsfrisur - hält gut, ist kompakt und es schläft sich hervorragend damit. Hairscroos/Spin Pins sind das A und O für mich bei dieser Frisur. Sie halten sie bombenfest, ohne dass es unangenehm ziept oder sonstwie schmerzt.

Und nun zum Video:


Hier auch nochmal ein Beispiel wie das Ganze dann fertig aussehen kann:


Wenn ihr noch Fragen zum Tutorial und der Frisur habt, fragt ruhig :)!
Euch allen ein schönes Wochenende!


Sonntag, 10. Juli 2016

[Haarbande] Es wird sommerlich - lange Haare im Sommer!


Hallo ihr Lieben!

Es ist wieder Haarbande-Zeit. Dieses Mal mit dem Thema "Lange Haare im Sommer". Wenn ich mich so umschaue, ist der Sommer oftmals Grund für viele Frauen ihre Haare zu kürzen, weil ihnen lange Haare im Sommer zu warm sind. Ich erinnere mich selbst noch gut dran, als ich mit 17 meine Haare auch auf eine "luftigen" kinnlange Frisur habe schneiden lassen. Mittlerweile mit deutlich längeren Haaren und diversen Frisurenskills ist das Thema "Hitzestau unter der Mähne" aber kein Thema mehr für mich. Haare hoch und gut ist. So sind hohe Duttfrisuren (z.B ein LWB oder Cinnamon Bun) an den heißesten Hochsommertagen bei mir eigentlich Standard - gerne auch überkopf geflochten angesetzt, so dass der Dutt möglichst hoch und gleichzeitig stabil ist.
Ich muss sogar mittlerweile gestehen, dass gerade der Sommer die Jahreszeit ist, in der ich gerne mal offen trage - trotz der Temperaturen. Gerade wenn die Haare frisch gewaschen sind, ist es eine Wohltat sie im Wind trocknen zu lassen. Und das Ergebnis ist meist schön luftig duftig - ich liebe es, wenn die Haare nach Natur und Sonne duften. Und es ist nicht nur einmal bisher vorgekommen, dass ich im Sommer einfach nur meinen Kopf unters Waschbecken gehalten und meine Haare komplett nass gemacht habe, um sie dann zur Kühlung offen trocknen zu lassen.

Der Sommer ist bei mir auch die Zeit, wo ich eher mal mit Pflegemethoden rumexperimentiere, da die Haare im Fall, dass ich nochmal waschen muss, schneller trocknen. So habe ich vor einigen Jahren im Sommer vermehrt mal mit Haarseife gewaschen bzw. probiere ich mich grade an Lavaerde - bisher übrigens mit keinem wirklichen Erfolg. So wasche ich derzeit meist zweimal pro Woche bzw. manchmal auch einmal dazwischen, wenn das Waschergebnis mir nicht zugesagt hat.

Sonnenschutz für die Haare ist meist kein Thema für mich. Beim Wandern gibts hin und wieder ein Bandana, aber sonst idR nichts. Wenn ich merke, dass meine Haare etwas gestresst sind, wird einfach ordentlich gekurt und/oder geölt im Anschluss. Ich halte es sowieso so, dass ich meist im September meine Haare vor dem Winter nochmal schneide und mich so der eventuell etwas trockenen Spitzen vom Sommer entledige. So gibt es bei mir einen halbjährigen Schneiderhythmus - im Frühling nach dem eventuell harten Winter und im Herbst nach den Belastungen des Sommers.

Einen Aspekt, den ich am Sommer haarspezifisch besonders liebe, ist das gute Wetter für Haarfotos :D. So kommen gerade in dieser Jahreszeit so viele Haarfotos zustande, wie sonst nie im Jahr. Spätestens jedes Wochenende gibt es ein paar Schnappschüsse vom Wochenendspaziergang. Außerdem fallen beim Urlaub in den Bergen auch immer einige tolle Fotos an. Dieses Jahr habe ich auch wieder vor eine haarige Fotoreihe von meinem Wanderurlaub in den Alpen zu erstellen.

Ein paar meiner liebsten Sonnenfotos der letzten Zeit (das aktuellste von gestern) habe ich jetzt noch für euch bereit. Ich liebe es einfach hier in meiner Heimatregion in Wald und Wiesen herumzustrolchen bzw. die malerischen Altstädte mit ihren Burgen und Schlössern zu erkunden.




Nächsten Monat wird es im Rahmen der Haarbande einen Favoritenpost geben, wo ihr einen kleinen Einblick in meine treusten Begleiter in haarigen Angelegenheiten bekommen werdet.

Viel Spaß noch mit den Posts der anderen zum Thema "Lange Haare im Sommer"!

Sonntag, 12. Juni 2016

Frisurentutorial: Lazy Wrap Bun

Hallo ihr Lieben!

Manche mögen es vielleicht schon vor einiger Zeit auf meinem YT-Channel gesehen haben: Ich habe vor einen halben Jahr dort ein Tutorial für einen meiner Lieblingsdutts eingestellt - den Lazy Wrap Bun. Da ich ja mit dem "Problem" kleine Hände und einiges an Haarmasse zu "kämpfen" habe, wickele ich ihn etwas anders, als er in den meisten Videos gezeigt wird. Ich muss immer über die ganze Hand wickeln anstatt nur über Zeige- und Mittelfinger, da ich sonst die Haare nicht mehr unter Kontrolle habe.

Jetzt lasse ich das Video mal für sich selbst sprechen:


Ich hoffe, dass es einigen vielleicht für das Verständnis des Lazy Wrap Buns helfen kann.

So sieht das Ganze übrigens aus, wenn ich ihn relativ hoch ansetze und eine Flexi zum Fixieren verwende:



Euch allen noch einen schönen Sonntag!